Beide laufen als TSF-W wiegen aber über 8 Tonnen (also LKW-Führerschein). Das eine hat zudem eine festeingebaute Pumpe statt der TS. Das andere (das untere) 1200 l Wasser, weil es als Waldbrandfahrzeug beschafft wurde (aber nur Straßenantrieb und kaum Bodenfreiheit hat).
Mit einem LF10/6 wären beide Feuerwehren wahrscheinlich besser und günstiger gefahren und zudem hätte es die Koordination über Dorfgrenzen hinaus einfacher gemacht.
Man merkt es auf der Autobahn: Es müssen Ferien sein.
Sicherlich ist es nicht nur mir aufgefallen, sondern auch anderen Leuten, die aus beruflichen Gründen öfter mal die Autobahnen Deutschlands nutzen (bzw. nutzen müssen). Vom Mittelspurschleicher über den Abruptbeschleuniger und -gasgeber, den Mit-Wohnwagen-nur-60-Fahrer-und-LKW-zum-Überholen-Nötiger, den Autoüberlader-so-das-die-Hinterachse-auf-der-Fahrbahn-schleift bis zum Lamborghini-Fahrer, der mit schön im 2. Gang 100 fährt, weil das Auto dann so schön brummt.
Sicherlich eine nette und lustige bunte Mischung unter der allerdings der Verkehrsfluss leidet.
Für manche Leute wahrscheinlich auch völlig unverständlich wie man auf freier Autobahn 200 km/h fahren will, wo man in der Stadt doch nur 50 darf.
Mal schauen wie es nächste Woche auf der A2 wird.
Übrigens: Die Missachtung des Rechtsfahrgebots wird mit 40 Euro Bussgeld und 1 Punkt beim Kraftfahrbundesamt in Flensburg geahndet.
Während Feuerwehrmanns dabei an brennendes Trafoöl (früher war da PCB-haltig), Atemschutz und eine Schaumschlacht - am besten mit Werfern mit hohen Wurfweiten - denkt, denkt der Journalist an den Weltuntergang. Und berichtet entsprechend. Wie immer ist natürlich schon ein kleiner Unterschied zu merken, je privater der Sender , desto reißerischer. (So jedenfalls mein Eindruck)
Nein, nicht keine Imbissbude. Ich rede von einer Brandübungsanlage. Und zwar von einer sog. RDA, einer Rauchdurchzündungsanlage (Oder auch Flash-Over-Container genannt). Klingt komisch, es ist aber nicht.
Eine solche Anlage dient in der Ausbildung der Feuerwehr dazu, Rauchdurchzündungen zu demonstrieren und das erfolgreiche das Verhindern zu erlernen.
Also auf nach Hamburg zur Landesfeuerwehrschule.
Und das ist die Anlage:
[Bild]
Sieht nicht besonders spektakulär aus, muss sie auch nicht, dem Feuer ist das egal.
Nachdem wir unsere Pressluftatmer empfangen hatten (Dräger PA94+ mit CFK-Flaschen und ESA-Lungenautomaten... *schärm* ), gab es ein kurzes Briefing und es gings los.
Das Stützfeuer im Brandraum wurde entfaucht und wir begaben uns in den Beobachtungsraum. Durch die Hitze gasen die brennbaren Stoffe in der Umgebung aus (Der Vorgang heißt Pyrolyse). Die entstehenden brennbare Gase sammeln sich im Bereich unter der Decke.
Der Rauch heizt sich auf und entzündet sich unter bestimmten Umständen (Temperatur, Sauerstoff, Mischungsverhältnis); es kommt zum sogenannten Roll-Over. [Ein Flash Over sieht ähnlich aus, ist aber etwas anders: Der Übergang des gesamten Raumes zum Vollbrand.]
Anschließend wurde die indirekte Brandbekämpfung geübt. Ziel ist es - durch gezielte Wassergabe in den Bereich über dem Feuer - das Feuer zu stören. Durch die Hitze verdampft das Wasser, entzieht Wärme und der entstehende Wasserdampf verdrängt den Sauerstoff (Inertisierung) und verändert das Mischungsverhältnis. Der Rauch ist nicht mehr sonderlich gefährlich, das Risiko eines FO wird reduziert. Die Flammen verlöschen dabei größtenteils, die Glut glüht allerdings weiter.
Nach gut 45 Minuten war die "Show" dann vorbei. Im Großen und Ganzen eine gute Erfahrung, die (feuerwehr)man auf jeden Fall - am besten regelmäßig - gemacht haben bzw. machen sollte. Ich persönlich hätte mir ein wenig mehr Wissen und wenig Spektakuläritätsverlangen bei den Ausbildern gewünscht.
Der Luftverbrauch hielt sich (wegen der geringen Bewegung im Container und weniger Gewicht, da Kohlefaserdruckluftflasche *g*) in Grenzen.
Lediglich der Helm (mein Bullard H2000) hat etwas abbekommen: Durch die Temperatur direkt am Brandraum bei der indirekten Brandbekämpfung hat der mittige Reflexstreifen (der den Kamm stilisiert darstellt) ein paar kleinere Blasen geworfen.
Regen tat mal wieder not, aber stattdessen kam ein Unwetter mit Wolkenbruch nach Dannenberg. Während es bei Lüchow anscheinend lediglich ein paar Bäume traf, brachten die wohl an die 50 Liter auf den Quadratmeter in Dannenberg diverse Keller zu volllaufen.
Die Feuerwehren sind unterwegs (aus bekannten Gründen ohne mich).
Näheres gibt es demnächst auf den einschlägigen Seiten.
Update 21.6.2007:
Allein in Dannenberg waren 41 Keller überflutet, die durch die Feuerwehr ausgepumpt werden mussten.
Zwei junge Männer flüchten mit hoher Geschwindigkeit in einem Sportwagen vor der Polizei, die sie bei einer Geschwindigkeitskontrolle anhalten wollte. In einer Kurve verliert der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, das daraufhin ins Schleudern gerät und gegen einen Baum prallt. Der Wagen fäng Feuer. Die beiden Insassen kommen dabei ums Leben.
Ich war mal wieder unterwegs: Dieses Mal in Peine.
Eigentlich wollte ich ein Hollandtuch für nen Bullard H2000, doch leider hatte der Großhändler ein falsches Exemplar (nämlich für den H3000) geschickt. Passt nicht, schade. Dabei war das die Ausführung "Essener Tuch" von Peter Schmitt, die auch über der Stirn schließt.
Zum Trost gab es dann einen netten Abend bei einer netten Feuerwehr, unterbrochen von einem VU mit auslaufenden Flüssigkeiten und einem Besuch beim DRK.
Besonderheiten in Peine: V8-Diesel im TLF24/50 und LF16/12, früher auch in der DLK23-12. Die ist allerdings vor Jahren durch eine DLK23-12 CC GL HZL abgelöst worden. Ein nettes Gerät!
Drehleiter mit Korb 23 - 12, Computersteuerung (CC), Gelenkarm (GL) und Hinderachszusatzlenkung (HZL). Letzteres ermöglicht z.B. den Hundegang (alle Räder lenken in die gleiche Richtung, also seitwärts fahren). Der Wendekreis wird deutlich verringert, man fühlt sich fast wie in der Achterbahn. Gut, dass die Geschwindigkeit bei Nutzung der Hinterachslenkung beschränkt wird.
Mit der Steuerung der Drehleiter kommt man (ich) gut zurecht, den Unterschied zur schwingungsgedämpften CS-Ausführung merkt man aber schon. Um den Gelenkteil zu verfahren gibt es nur einen Taster, der dann zusätzlich zur "Aufrichten"- oder "Absenken"-Stellung des Joysticks betätigt werden muss. Beim Besteigen der Leiter muss man dann noch mit der Einengnung im Gelenkteil leben, wie ich ja damals (tm) in Braunschweig erleben durfte.
Weitere Besonderheiten in Peine: Ich hab nicht einen verbrennungs- oder elektromotorischangetriebenen Überdruck- oder Turbinenlüfter gesehen. Nur wassergetriebene Überdrucklüfter, und davon mind. vier.
An Schutzkleidung gibt es dort auch etwas besonders (zumindest für Niedersachsen): Überhosen und Flammschutzhaube werden dienstlich geliefert.
Zwischendurch - bei einem kurzen Besuch beim DRK - konnten wir dann den neuesten RTW bestauen. Fahrgestell MB Sprinter 315CDI mit Ausbau Ambulanzmobile Schönebeck, Modell "Delfis". Ziemlich spacig und rund, hoffentlich leidet darunter nicht die Usability.
Das Wetter ist hervoragend; Der Sommer ist da. Das merkt man auch wenn man - vom Hunger getrieben - beim lokalen Gyrosdealer aufschlägt, um sich mit am Spieß gebratenen Schweineschnitzelfragmenten, geshreddertem Kohlsalat, im Fett gebackenen Kartoffelstäbchen und Knoblauch-Joghurt-Quarkzubereitung einzudecken.
"Einmal CurryPomm rot".. Da bestellt der Kenner.
Für mich dagegen eher traditionell "ein kleines Gyros mit Salat, Pommes und Zatziki zum Mitnehmen, bitte!" "Einmal klein mit alles? Mit Zwiebeln?" "ja." Kaum ausgesprochen, da hörte ich sie: Die Blaupüntchen. Was das ist?